Food Truck Beratung
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Food Truck eröffnen als Quereinsteiger - Ist das möglich?

Erhliche Einordnung, Erfahrungen und praktische Einsichten

07.02.2022 / aktualisiert am 24.01.2026

Quereinsteiger recherchiert über Foodtrucks

Viele Fragen rund um Foodtrucks beginnen so: "Und du bist gelernter Koch?"

Wenn du darüber nachdenkst, einen Foodtruck zu eröffnen, weil du deinen Job leid bist, mehr Freiheit willst oder einfach dein eigenes Ding machen willst, dann ist das eine völlig verständliche Frage. Aber sie ist falsch gestellt.

Nein — du musst kein ausgebildeter Koch sein, um einen Foodtruck zu eröffnen. Und ja — es ist wirklich möglich, als Quereinsteiger in dieses Business einzusteigen. Aber wie bei allen ehrlichen Antworten: Es gibt keine Abkürzungen, nur klare Voraussetzungen, Planung und Haltung.

Was du nicht brauchst (und warum das oft falsch verstanden wird)

Viele denken, dass man zwingend Folgendes braucht:

  • Ausbildung in der Gastronomie
  • jahrelange Küchenerfahrung
  • ein Restaurant im Lebenslauf

Das stimmt so nicht. Tatsächlich gibt es viele Foodtrucker, die aus völlig anderen Berufen kamen: Ingenieure, Lehrer, Ladeninhaber, Büroangestellte oder Handwerker. Die Idee "Ich kann nicht kochen" zählt nur dann, wenn du denkst, dass du perfekte Haute Cuisine verkaufen musst. Das musst du nicht. Aber du musst wissen, was du anbietest und wie du es gut machst.

Dafür brauchst du stattdessen:

  • Neugier für das Geschäft
  • Verständnis für Abläufe & Zahlen
  • Disziplin für Planung & Organisation
  • Bereitschaft zu lernen (rechtlich, technisch, kaufmännisch)

Das ist kein Fachchinesisch. Das ist die Realität eines Unternehmens – egal ob Foodtruck oder anderes Gewerbe.

Was du wirklich brauchst: die harten Sachen

Ein Foodtruck ist rechtlich gesehen ein Gewerbe mit höherer Regulierung als ein Pop-Up-Stand. Es reicht nicht, einen Truck zu besitzen und loszufahren.

Folgende Dinge stehen typischerweise auf dem Weg: Genehmigungen & Formalitäten

Bevor du verkaufen darfst, musst du diverse Nachweise vorlegen und Anmeldungen machen:

  • Gewerbeanmeldung / Reisegewerbekarte für wechselnde Standorte
  • Gesundheitszeugnis & Hygienebelehrung (§ 43 Infektionsschutzgesetz)
  • Lebensmittelhygieneschulung
  • Standgenehmigungen
  • und ggf. weitere …

Das klingt nach Bürokratie – und ist auch welche.

Aber das ist nicht "absichtlich kompliziert", sondern Normalität im Lebensmittelsektor. Und wenn du diese Dinge planst, ist der Weg sauber und legal.

Quereinstieg heißt nicht "einfach machen"

Quereinstieg bedeutet nicht "einfach so anfangen", sondern: Planung + Konsequenz + Lernbereitschaft

Du brauchst:

  • ein Konzept
  • eine Kosten- & Umsatzerwartung
  • einen durchdachten Businessplan
  • ein logistisches Setup (Standorte, Produktionsküche, Vorräte)
  • eine klare Vorstellung davon, wie du deinen Foodtruck betreiben willst

Viele denken, weil man keine Ausbildung benötigt, sei es ein Spaziergang.

Das ist ein Trugschluss.

Gastro-Erfahrung hilft, keine Frage – aber was noch stärker hilft:

  • operatives Denken
  • Kontrolle über Routineprozesse
  • Kunden- und Qualitätsverständnis

Und das ist etwas, was du lernen kannst – unabhängig von deinem bisherigen Beruf.

Warum Quereinstieg trotzdem funktioniert

Trotz aller Formalitäten und Aufgaben reden viele Gründer von Überraschungserfolgen. Warum?

Weil ein Foodtruck:

  • weniger Fixkosten hat als ein Restaurant
  • schneller marktreif ist als viele stationäre Betriebe
  • ein Konzept sichtbar macht – du siehst direkt, was funktioniert
  • dich zwingt, dein Angebot zu fokussieren

Das heißt aber auch: Du siehst sehr schnell, ob etwas funktioniert oder nicht. Und das ist gut. Denn Feedback macht Entscheidungen schneller.

Ein weiterer Grund, warum Quereinsteiger Erfolg haben, ist Unvoreingenommenheit: Viele sehen Möglichkeiten, die "alte Gastrohasen" nicht mehr wahrnehmen. Es ist kein Nachteil, keinen traditionellen Lebenslauf zu haben – es ist ein Vorteil, wenn du neu denkst.

Die Realität der täglichen Arbeit

Wenn du in der Szene unterwegs bist, wirst du feststellen:

  • Viele Foodtrucks entstehen aus persönlichen Geschichten heraus.
  • Viele Gründer:innen lernen unterwegs – und nicht vorher.
  • Viele scheitern nicht an mangelnder Leidenschaft, sondern an mangelnder Planung.

Und das ist wichtig: Quereinstieg sagt nichts über Erfolg aus. Aber Vorbereitung schon.

Deine nächsten Schritte als Quereinsteiger

Wenn du hier sitzt und denkst: "Ja, ich kann mir das vorstellen … aber wie fange ich an?"
… dann ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen davon, dass du bewusst entscheiden willst.

Und für genau diesen Moment gibt es zwei Werkzeuge, die dir helfen, deinen Einstieg klar und strukturiert zu machen:

Starter-Werkzeug: Lern-Bundle

Wenn du noch am Anfang stehst und herausfinden willst, was dein Konzept sein kann, verstehen willst, wie dieser Markt funktioniert, und nicht nur lesen, sondern lernen willst, dann ist das Lern-Bundle der richtige Einstieg.

Es kombiniert:

  • Buch
  • Workbook
  • Videokurs Die Food Truck Formel

So bekommst du systematisch Klarheit – nicht nur Inspiration.

👉 zum Lern-Bundle

Planung & Realität: Gründer-Bundle

Wenn du weißt, dass du starten willst, und du die Frage hast:

  • "Womit rechne ich eigentlich?"
  • "Welche Kosten und Umsätze sind realistisch?"
  • "Wie sieht mein Plan wirklich aus?"

dann ist das Gründer-Bundle passend:

  • Buch
  • Workbook
  • Businessplanvorlage

Damit gehst du nicht mit Bauchgefühl, sondern mit strukturierten Entscheidungen an den Start.

👉 zum Gründer-Bundle

Fazit

Ja, als Quereinsteiger kannst du einen Foodtruck eröffnen.

Nein, du brauchst keine klassische Gastronomieausbildung.

Aber du brauchst ein konsequentes Vorgehen, das über den reinen Traum hinausgeht.

Du kannst hineinwachsen – das tun viele.

Aber du solltest mit mehr anfangen als nur Begeisterung.

Quereinstieg heißt: Planvoll starten, realistisch kalkulieren, operativ denken.

Und dann … kann es wirklich funktionieren.

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